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Vergütungsbericht

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrte Damen und Herren

Der vorliegende Vergütungsbericht gibt Ihnen einen Überblick über die Lohnpolitik und das Vergütungssystem der BKW. Er enthält detaillierte Angaben zu den Vergütungen, die im Geschäftsjahr 2019 an den Verwaltungsrat und die Konzernleitung geleistet worden sind.

Die BKW hat ein bewegtes Jahr 2019 sehr erfolgreich abgeschlossen. Das vom Verwaltungsrat gesetzte EBIT-Ziel wurde mit 35 Prozent markant übertroffen. Die Strategieumsetzung konnte mit der Akquisition verschiedener Unternehmen, unter anderem der swisspro-Gruppe im Bereich Building Solutions und der LTB Leitungsbau GmbH in Deutschland im Bereich Infra Services, vorangetrieben werden. Der eingeschlagene Transformationsprozess wurde weiter mit hohem Tempo umgesetzt. Dadurch ist die Organisation noch besser aufgestellt und geht insgesamt weiter gestärkt ins neue Jahr. Wermutstropfen stellen die intensiven, sowohl positiven wie auch negativen Diskussionen bezüglich der Vergütungen dar. Der Verwaltungsrat beurteilt die Entwicklung der Vergütung von CEO und Konzernleitung angesichts der ausserordentlich positiven Entwicklung in den letzten Jahren als gerechtfertigt. Sie steht auch im Einklang mit der seit Jahren im Vergütungsbericht dargestellten Lohnpolitik. Vor allem die stete Entwicklung des Aktienkurses – die sich als nachhaltig erwiesen hat – haben den Verwaltungsrat nun aber veranlasst, das Vergütungssystem in Zusammenarbeit mit einem renommierten Beratungsunternehmen überprüfen zu lassen.

Das Vergütungssystem der Konzernleitung soll modernisiert und an die üblichen Standards angepasst werden. Es wird weiterhin zum Ziel haben, den langfristigen Unternehmenserfolg zu sichern. Die Überprüfung erfolgt im laufenden Jahr 2020 und die Änderungen werden auf das darauffolgende Jahr umgesetzt. Einzig für die CEO wurde bereits für das abgelaufene Jahr 2019 im Sinne einer Übergangslösung eine Anpassung bezüglich der Berechnung des langfristigen Vergütungsanteils beschlossen.

Eine grobe Überprüfung des Vergütungssystems für den Verwaltungsrat hat ergeben, dass die Entschädigungen unter dem Marktniveau vergleichbarer Unternehmen mit ähnlich starker Performance liegen. Eine Überarbeitung der Vergütungen an den Verwaltungsrat steht daher nicht im Fokus. Die Mitglieder erhalten weiterhin im Wesentlichen eine feste Grundvergütung und Sitzungsgelder. Die Entschädigungen für den Verwaltungsrat sind im Jahr 2019 konstant geblieben.

Die Vergütung der Konzernleitung umfasst eine hoch gewichtete Grundvergütung, einen vergleichsweise tiefen kurzfristigen variablen Anteil in bar (Bonus) sowie eine gewichtige langfristige Erfolgsbeteiligung in Aktien. Im Rahmen der schrittweisen Angleichung der Vergütungen für die Mitglieder der Konzernleitung an das Marktniveau sind die Entschädigungen der Konzernleitung leicht gestiegen, während die Gesamtvergütung der CEO um 13 Prozent gesunken ist, obwohl die vom Verwaltungsrat gesetzten Ziele wiederum bei Weitem übertroffen wurden. Die Senkung liegt vor allem darin begründet, dass einerseits der Sondereffekt der Nachzahlung in die Pensionskasse dieses Jahr entfiel und andererseits infolge der Übergangslösung die Zuteilung des langfristigen Vergütungsanteils in Aktien neu bewertet wurde.

An der Generalversammlung 2020 werden wir Ihnen den vorliegenden Vergütungsbericht im Rahmen einer konsultativen Abstimmung zur Genehmigung vorlegen. Sie werden feststellen, dass die ausbezahlten Vergütungen an Verwaltungsrat und Konzernleitung innerhalb der von der Generalversammlung beschlossenen maximalen Vergütungen liegen.

Freundliche Grüsse

Urs Gasche
Präsident des Verwaltungsrats

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