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Aktionärsbrief

Erfolgreiche BKW bleibt auf Wachstumskurs

Die BKW hat ihren Erfolgskurs im ersten Halbjahr 2021 fortgesetzt. Sie konnte sowohl den Umsatz als auch den operativen Gewinn (EBIT) gegenüber dem Halbjahr 2020 steigern. Dazu beigetragen haben insbesondere die überproportionale Ergebnisverbesserung im Dienstleistungsgeschäft und die Strompreisentwicklung.

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
sehr geehrte Damen und Herren

Das robuste und nachhaltige Geschäftsmodell der BKW hat sich einmal mehr bewährt. Ihre Geschäftsfelder Energie, Netze und Dienstleistungen ergänzen sich gut. Sie haben in den vergangenen Jahren signifikanten Mehrwert für Aktionäre, Kundinnen und Mitarbeitende geschaffen und sind die Grundlage für weiteres Wachstum in den kommenden Jahren. Mit ihrem Netzwerk von rund 130 Firmen und 10 500 Mitarbeitenden ist die BKW in den Wachstumsmärkten Energie, Gebäude und Infrastruktur tätig. Sie bietet ihren Kundinnen und Kunden nachhaltige Lösungen für eine lebenswerte Zukunft an.

Das Halbjahresergebnis 2021 unterlegt die robuste Aufstellung der BKW. Zum Umsatzwachstum von 8 Prozent auf 1.655 Mrd. CHF haben alle drei Geschäftsfelder beigetragen, wobei vor allem die Energie und die Dienstleistungen mit je 9 Prozent stark zulegen konnten, während die Netze mit 1 Prozent nur leicht gewachsen sind. Beim EBIT resultierte ein Plus von 3 Prozent gegenüber dem Spitzenwert des Vorjahres. Die Gewinnsteigerungen in den Bereichen Energie, Netze und Dienstleistungen konnten damit ein durchschnittliches Handelsresultat insgesamt mehr als kompensieren. Im Dienstleistungsbereich stieg der EBIT um 59 Prozent, bei den Netzen um 11 Prozent. Der operative Reingewinn lag leicht unter dem Vorjahreswert, was in erster Linie auf Verschiebungen und Sondereffekte im Bereich der Steuern zurückzuführen ist. Hingegen ist der ausgewiesene Reingewinn aufgrund der guten Renditen der Stilllegungs- und Entsorgungsfonds um 86 Prozent höher ausgefallen als im Vorjahr.

Technologie und Innovation

Technologie und Innovation gewinnen sowohl in den Märkten der BKW als auch bei ihren Produktions- und Dienstleistungsfirmen zunehmend an Bedeutung. Sie sind der Schlüssel, um komplexe Projekte effizient und zum Nutzen der Kundinnen und Kunden bewältigen zu können. Ein Beispiel dafür ist der Ersatz einer Bahnstromleitung der Deutschen Bahn im Grossraum Basel. Auf dicht besiedeltem Boden und inmitten von anderen Infrastrukturen gilt es, die 25 Masten dieser 132-Kilovolt-Überlandleitung, welche die Strecken der SBB und der Deutschen Bahn zwischen Muttenz und Haltingen (DE) mit Strom versorgt, zu ersetzen. Erstmals in der Geschichte der Deutschen Bahn gelangt für die Planung einer Freileitung für ein solches Projekt die BIM-Methode zum Einsatz. Dank der Anwendung von Building Information Modeling lassen sich die Masten mitsamt Geländeverhältnissen, Bahntrasse, Gebäuden, Strassen und Hochspannungsleitung multidimensional und digital abbilden. Am grenzüberschreitenden Projekt beteiligt sind drei Firmen aus dem BKW Netzwerk: die LTB Leitungsbau GmbH, die BKW Grid- & Hydro-Engineering sowie die BKW Infra Services Europa SE.

Dass Firmen der BKW Gruppe führend an komplexen Vorhaben mitarbeiten, zeigt sich auch beim «Strandkai» in Hamburg. Dieses repräsentative Gebäudeensemble in der HafenCity wird die elbseitige Stadtsilhouette Hamburgs prägen und einen weiteren Anziehungspunkt im grössten innerstädtischen Stadtentwicklungsprojekt Europas bilden. Bei diesem Grossprojekt mit breitem Nutzungsmix verantwortet Assmann Beraten + Planen GmbH aus dem Netzwerk von BKW Engineering die Projektsteuerung, das Bankencontrolling und die Kostenermittlung sowie die übergeordnete Planerkoordination des Hochbaus und der technischen Ausrüstung.

Investiert hat die BKW ausserdem in den zukunftsweisenden Bereich der E-Mobilität. So spannt die BKW Smart Energy & Mobility AG mit der Zürich Versicherung zusammen: Dank der Backend-Lösung der BKW kann die Zürich Versicherung einen schweizweiten Zugang zu Ladestationen mit einem Flatratetarif anbieten. Zudem optimiert die BKW den Stromvertrieb, was den Kundenkontakt vereinfacht sowie die Effizienz und die Margen im Energiegeschäft erhöht.

Nachhaltigkeit

Anfang dieses Jahres ist die BKW dem United Nations Global Compact beigetreten. Damit bekennt sie sich zu verantwortungsvollen Geschäftspraktiken und zu den Entwicklungszielen der UN-Agenda 2030 (Sustainable Development Goals, SDGs). Mit Blick auf ihre Geschäftstätigkeit hat die BKW 10 dieser 17 SDGs identifiziert, mit denen sie am meisten Wirkung erzielen kann. Im Rahmen des Geschäftsberichts 2021 wird die BKW erstmals eine ESG-Berichterstattung (Environmental, Social, Governance) vorlegen. Derzeit laufen die entsprechenden Vorbereitungen.

Ausblick und Strategie

Die BKW bestätigt die im Frühjahr abgegebene Guidance eines operativen Betriebsergebnisses in der Bandbreite von 420 bis 440 Mio. CHF. Im Rahmen eines Investorentags im Spätherbst wird sie über die Fortsetzung ihrer Wachstumsstrategie informieren.

Freundliche Grüsse

Roger Baillod
Verwaltungsratspräsident

Dr. Suzanne Thoma
CEO

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